Die Leistungen meiner Tierarzt-Praxis

So kann ich Ihrem vierbeinigen Liebling helfen

  • Chiropraktik
  • Craniosacrale Osteopathie
  • Rückenprobleme
  • Stoffwechselprobleme
  • EMS, KPU, Cushing, Kotwasser
  • Kastrationen
  • Verhaltensstörungen
  • Innere Medizin (Atmungstrakt, Verdauungsstörungen)
  • Individuelle Impfprophylaxe
  • Dermatologie
  • TCM, Akupunktur, Kräuterlehre
  • Homöopathie
  • Schüssler Salze
  • Futterberatung
  • Zahnstation, Labor, Röntgen
  • Gewichtsprobleme
  • Hormonstörungen
  • begleitende Tumortherapie
  • Kinesiologie
  • Weichteilchirurgie
  • Maulhöhlensanierung
  • Inhalationsnarkose

Chiropraktik

Chiropraktik erfreut sich nicht nur beim Menschen seit vielen Jahrzehnten steigender Beliebtheit, sondern auch bei Pferden und Hunden.
Sie ist eine manuelle Behandlungsmethode, bei der die verminderte Beweglichkeit der Wirbeln und Gelenke durch eine kurze rasche Bewegung in Richtung der Gelenkflächen wieder normalisiert wird.

Durch eine Bewegungseinschränkung der Zwischenwirbelgelenke wird die Funktion des austretenden Nervs beeinträchtigt. Die Folge ist eine Störung des Informationsflusses.


Liegen bei einem Tier Blockaden vor, verliert das Pferd oder der Hund die Flexibilität der Wirbelsäule, es wird steif, die Muskeln verspannen sich, die Leistungsfähigkeit wird vermindert.

Die Reiter merken mangelnde Losgelassenheit, Probleme in der Biegung oder den Seitengängen, Springpferde können über dem Sprung den Rücken nicht aufwölben und landen oft im Kreuzgalopp, Westernpferde zeigen z. B. unspezifische Lahmheiten oder biegen sich schlecht.

Symptome, die das Pferd zeigt

  • Schnappen und Anlegen der Ohren beim Satteln oder Reiten
  • Widersetzlichkeit unter dem Reiter
  • Hochreißen des Kopfes, Wegdrücken des Rückens
  • Ungehorsam beim Springen
  • schmerzhafter Gesichtsausausdruck
  • Ängstlichkeit
  • Haltungsanomalien
  • reduzierte Leistungsfähigkeit
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Unklare Lahmheiten 1-2 °
  • Muskelatrophie
  • Schwierigkeiten, sich vorwärts abwärts zu strecken und der Rücken schwingt nicht

Ursachen für Blockaden sind

  • Traumata
  • Narkosen
  • Transporte
  • Geburtsprobleme
  • Bewegungsmangel
  • zu hohe Leistungsanforderungen
  • manchmal auch der Reiter
  • der Beschlag
  • ein unpassender Sattel

    oder die Summe von mehreren Faktoren im Alter.

Wenn die Innervation der Haut durch Blockaden gestört ist, kann es zu Juckreiz an der Schweifrübe oder anderen Körperteilen kommen (DD Wurmbefall), weiters zu unsymmetrischem Schwitzen und vermehrter Hitze und Kälteempfindlichkeit.


Bei der chiropraktischen Behandlung wird das betroffene Gelenk leicht über seine normale Beweglichkeit hinaus bewegt, ohne dass dabei anatomische Grenzen überschritten werden. Diese Manipulation ist sehr spezifisch und wird nur bei blockierten Wirbeln durchgeführt.


Ein „Einrenken“ der Wirbelsäule durch Ziehen an einem Bein nach außen ist NICHT spezifisch und führt oft zu Folgeschäden an Bändern und Gelenken.
Nach der gesamten Wirbelsäule schaue ich mir noch die Extremitäten und das Kiefergelenk an.

Oft ist dem Pferd schon mit ein bis zwei Behandlungen sehr geholfen, wenn die auslösende Ursache nicht abgestellt wird, z. B. hoch aufgehängtes Heunetz, stundenlange Boxenruhe, Übersäuerung durch lange Heupausen etc. benötigt man immer wieder Behandlungen.


Meistens sind die Pferde direkt nach der Behandlung sehr zufrieden und dankbar, die Schmerzpunkte oft vollständig verschwunden.

Nach einer Chiropraktik sollte das Pferd mindestens 2 Tage nicht geritten oder longiert werden, nur auf die Weide oder Koppel gelassen werden.
Ein guter Selbstcheck ist zu beobachten, ob sich das Pferd regelmäßig hinlegt und wälzt und nach dem Aufstehen von vorne bis nach hinten zum Schweifansatz durchschüttelt. Hört er in der Mitte des Rückens oder schon beim Widerrist auf zu schütteln, liegen fast immer Blockaden vor.

Ich freue mich, wenn ich Ihnen helfen darf!

Ihre Dr. Patricia Wanas